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Diese Ausstellung wurde anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Städtische Wohnungsbaugesellschaft Weil am Rhein" im Museum am Lindenplatz konzipiert. Anlässlich dieser Ausstellung wird der Jubiläumsbildband "50 Jahre Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Weil am Rhein" der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Kern der Ausstellung sind fotografische Beobachtungen des bekannten Fotografen Rolf Frei. Rolf Frei bietet zwei Führungen durch die Ausstellung. Die Termine entnehmen Sie bitte aus der Presse. Das Museum am Lindenplatz ist geöffnet: Samstag 15-18 Uhr Sonn- und Feiertage 14-18 Uhr ---- Pressestimmen: Blicke durch Schlüssellöcher Einfühlsame Ausstellung im Museum am Lindenplatz zum WoGe-Jubiläum Weil am Rhein (mme). Mit zahlreichen Besuchern fand gestern die Eröffnung der neuen Ausstellung im Museum am Lindenplatz "Ausblicke und Einblicke" statt. Überhaupt nicht museal präsentiert sich dort die 50 Jahre junge Städtische Wohnungsbaugesellschaft Weil am Rhein, um im Rahmen mehrerer Veranstaltungen im Jubiläumsjahr einen Überblick auf das Geleistete und das zu Erwartende zu bieten. Vor allem ist aber ein Einblick hinter die Mauern gelungen, was deutlich machen sollte, dass bei der WoGe der Mensch im Mittelpunkt steht. Kulturamtsleiter Tonio Paßlick begrüßte zahlreiche Besucher, die mit der WoGe zu tun haben: Politikprominenz, Vertreter der Banken, Handwerker, Mitarbeiter, Mieter und Eigentümer Besonders stellte Paßlick die Flexibilität des Museumskreises hervor, der auf den Wunsch einging, die WoGe ins Programm aufzunehmen und mit außergewöhnlicher Unterstützung half, die Ausstellung zu realisieren. Dabei haben sich die vielen Kontakte, die der Kreis aufgebaut hat, wieder bewährt. Besonderen Anteil am Gelingen hat der Fotograf Rolf Frei, dessen Fotografien für die Festschrift zum WoGe-Jubiläum einen einfühlsamen "Blick durchs Schlüsselloch" erlauben. Mit viel Aufmerksamkeit hat der Fotograf in kurzer Zeit das Vertrauen der Menschen erreicht und diese Momente des Dialogs in ein Foto und die dazugehörigen wenigen Worte gebannt. Ebenso viel Aufmerksamkeit erhielt ein etwa 40-minütiger Film, den Rolf Frei auf dem Soziussitz eines Motorrads auf Weiler Straßen drehte. Geschäftsführer Wilhelm Brand erläuterte in einem kurzen Abriss den Werdegang der WoGe seit ihrer Beurkundung am 17. November 1955. Von der Zeit der immensen Wohnungsnot bis zum heutigen Mangel an günstigem Wohnraum hat sich das Anforderungsprofil der Gesellschaft stark gewandelt. Die rund zehn Prozent Weiler, die bei der WoGe wohnen, seien "keine Bittsteller, sondern Kunden". Die Dienstleistung stehe im Mittelpunkt. Bürgermeister Klaus Eberhardt dankte im Namen des WoGe-Aufsichtsrates dem Museumskreis, und begrüßte, dass die WoGe sich verschiedener Medien wie jetzt des Museums bedient, um ihre Arbeit in der Öffentlichkeit darzustellen Die Besucher zollten der Ausstellung die eine nicht alltägliche Perspektive des Lebens in der Stadt widerspiegelt, viel Anerkennung. Ebenso wurde gern das Angebot in Anspruch genommen, von den Spezialitäten zu probieren, die WoGe-Bewohner aus der Türkei, Russland, Eritrea und Vietnam zubereitet hatten. Alles passte vorzüglich zu einem Gläschen Wein vom Schlipf. 50 Jahre WoGe im Kaleidoskop Zum Jubiläum der Wohnbaugesellschaft wurde gestern eine Ausstellung im Museum am Lindenplatz mit Fotos von Rolf Frei eröffnet. WEIL AM RHEIN. Im Beisein zahlreicher Besucher fand gestern im Museum am Lindenplatz die Vernissage zur Ausstellung "Ausblicke und Einblicke" statt, in deren Mittelpunkt das 50-jährige Bestehen der Wohnungsbaugesellschaft Weil am Rhein (WoGe) steht. Der Fotograf Rolf Frei, dessen Bilder im Mittelpunkt der Ausstellung stehen, habe es geschafft, seine Arbeiten für die Jubiläumsfestschrift so zu gestalten, dass sie sowohl Dokument als auch künstlerisches Werk geworden sind, sagte Bürgermeister Klaus Eberhardt und würdigte das Gesamtkonzept der Ausstellung. "Mit gewissem Stolz kann man sagen, dass die Präsentation 50 Jahre WoGe die Bedeutung der Wohnraumversorgung in der Stadt deutlich macht." Die Ausstellung, erklärte Kulturamtsleiter Passlick, gebe Ausblicke auf das Thema WoGe und gewähre Einblicke in den individuellen Gestaltungsraum der Menschen. "Es ist eine Ausstellung, die berühren kann", betonte er und richtete Dank an Museumskreis und alle, die sich an der Umsetzung beteiligten. Rolf Frei bilde mit seinen Fotos nicht nur ab, sondern gebe seinen Bildern ein Eigenleben. Etwa 10 Prozent der Weiler Bevölkerung, sagte Geschäftsführer Wilhelm Brand, lebe in Wohnungen und Häusern der WoGe. Mit der Festschrift und der Ausstellung sei es gelungen, die Menschen in den Mittelpunkt zu rücken, was auch dem heutigen Anforderungsprofil entspreche, mehr zu bieten als pure Wohnraum. Im Zuge des Wohnungsmangels 1955 von der Stadt ins Leben gerufen, hat die WoGe bis heute mehr als 1500 Wohnungen, sowie 700 Garagen und Tiefgaragen errichtet und sich an verschiedenen städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen beteiligt. Dank galt auch Volker Hentschel WoGe-Sozialarbeiter, der zu der Koordination und der Kontaktaufnahme mit den Mietern maßgeblich beigetragen hat Der offizielle Festakt zum Gründungsjubiläum findet am 17. November im Rathaus statt. Die Festschrift zum WoGe Jubiläum ist in einer Auflage von 2000 Exemplaren erschienen und kann zum Preis von 8,90 Euro erworben werden. |